Presse DE2019-05-11T13:15:45+02:00

Pressemitteilung vom Veuve Clicquot Business Woman Award 2017

Veuve Clicquot Business Woman Award 2017

Berlin, November 2017. Mit dem 1972 in Frankreich zu Ehren der Unternehmerin Madame Clicquot gegründeten Preis, werden inzwischen weltweit Unternehmerinnen für ihren Mut, ihre Risikobereitschaft und ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet – Attribute, die einst Basis für den unternehmerischen Erfolg der Madame Clicquot waren.
Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin übernahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts als junge, alleinerziehende Frau im Alter von nur 27 Jahren die Firma ihres verstorbenen Mannes François Clicquot – gegen den Willen ihrer Familie und ihrer Berater. Sie erwies sich als außerordentlich willensstarke und fähige Geschäftsfrau und führte das Unternehmen zum weltweiten Erfolg. An diese Tradition anknüpfend, vergeben wir in Deutschland seit 1984 den Veuve Clicquot Business Woman Award.

In diesem Jahr sind die drei nominierten Unternehmerinnen:
Lea-Sophie Cramer, Gründerin und Geschäftsführerin von Amorelie.
Amorelie hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem erfolgreichen und aufstrebenden E-Commerce-Unternehmen entwickelt. Die Geschäftsidee ist die eines Lifestyle-Online-Erotikshops mit einem ausgewählten, qualitativ hochwertigen Produktportfolio und einem engagierten und gleichzeitig sensiblen Kundenservice für moderne, selbstbewusste Frauen und Paare. Damit beweist Amorelie, dass die Erotikbranche in der heutigen Zeit keinen anrüchigen Charakter mehr hat und Teil eines offenen, modernen Lebensstils ist. www.amorelie.deFränzi Kühne, Co-Gründerin und Geschäftsführerin der TLGG GmbH, jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands.
Sie gründete 2008 mit zwei guten Freunden die Social Media Agentur Torben Lucie und die Gelbe Gefahr, kurz TLGG. Am Anfang war alles mehr eine fixe Idee und fünf Jahre nach Gründung setzte das Unternehmen bereits 10 Mio. Euro mit 100 Mitarbeitern um. Fränzi ist Gründerin eines Erfolgsunternehmens, junge Mutter und beaufsichtigt einen Konzern. Sie ist seit diesem Jahr im Aufsichtsrat der Freenet AG und somit die jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands. Fränzi Kühne gilt als Vorbild für junge Frauen, Familie und Erfolg im Beruf zu vereinen. www.tlgg.de
Dr. Alice Brauner, Filmproduzentin, Geschäftsführung CCC Filmkunst GmbH und CCC Filmstudios.
Berlins Ruf als Filmstadt beruht im Wesentlichen auch auf dem Erfolg der in den CCC Filmstudios gedrehten Filme und Serien. Nach der Sanierung der 70 Jahre alten Filmstudios, konnte Dr. Alice Brauner gerade in jüngster Zeit High-End-Serien wie „DARK“ (Netflix) oder „Ku’damm 59“ (ZDF) für ihre Ateliers gewinnen. Die von ihr selbst produzierten Projekte brachten bis heute einige Millionen Zuschauer im TV und Preise für die Arthouse-Kinoprojekte. Durch die aufwändige Digitalisierung der Klassiker, bewahrt sie die traditionelle Filmkunst und setzt sich damit auch bewusst für Nachhaltigkeit ein. www.ccc-film.de
Eine hochkarätige Jury bestehend aus sieben prominenten Persönlichkeiten wird aus den drei Nominierten ihre Favoritin und damit die Preisträgerin des Veuve Clicquot Business Woman Award 2017 wählen.

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ARD-Vorsitzende Karola Wille gratuliert Preisträgern des 10. Medienpreises Menschenrechte von Amnesty International

ARD-Vorsitzende Karola Wille gratuliert Preisträgern des 10. Medienpreises Menschenrechte von Amnesty International

Marl/Leipzig (ots) – Die ARD-Vorsitzende und Film-Intendantin der ARD, Karola Wille, hat allen Preisträgern und Nominierten beim diesjährigen Marler Medienpreis Menschenrechte von Amnesty International gratuliert.

“Mit der Auszeichnung zeigt Amnesty International, welche Wirkung und Bedeutung das Fernsehen in und für unsere Gesellschaft hat: Als unabhängiges, freies, unerschrockenes Medium der Aufklärung, Dokumentation und Diskussion. Ich freue mich, dass auch beim 10. Marler Medienpreis Menschenrechte die öffentlich-rechtlichen Sender und besonders die ARD hier Maßstäbe setzen konnten.”

“Die ARD und der gesamte öffentlich-rechtliche Rundfunk gehören uns allen gemeinsam und sind das freie mediale Forum für alle Menschen und die Vielfalt der Meinungen in unserer Gesellschaft”, so Wille weiter. Mit Blick auf die aktuelle Situation müsse man immer wieder seinen Wert und seine Rolle für eine demokratische Gesellschaft untermauern. “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist dabei gerade auch Medium und Forum für Stoffe und Berichte aus den Regionen, in denen Journalistinnen und Journalisten in ihrer Arbeit eingeschränkt oder sogar bedroht sind und die Menschenrechte verletzt werden”. Die nominierten und ausgezeichneten Beiträge beim Marler Medienpreis Menschenrechte dokumentierten dies eindrücklich, so die ARD-Vorsitzende. “Mein Glückwunsch und tiefer Respekt gelten dabei besonders Artur Brauner, der für sein unermüdliches Filmschaffen gegen das Vergessen in diesem Jahr mit dem Ehrenpreis des Menschenrechtspreises ausgezeichnet wird.”

In der Kategorie “Magazin” gingen Preise an die “Monitor”-Ausgabe Afghanistans ‘sichere Gebiete’ – Das zynische Spiel der Bundesregierung” (WDR) und die Sendung Tausende Flüchtlinge in Griechenland, von der EU vergessen” des rbb-Magazins “Kontraste”. Als beste Dokumentationen wurden die WDR/Deutsche Welle-Produktion “My Escape – meine Flucht” und “Die Story: Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht” (NDR/WDR) ausgezeichnet. Den Preis als bester Fernsehfilm erhielt die ARD-Produktion “Meister des Todes” (SWR, BR, ARD Degeto) über illegale Waffenexporte nach Mexiko.

Ein Sonderpreis ging an die ZDF-Spezialausgabe des Kultumagazins “aspekte” mit dem türkischen Journalisten Can Dündar vom November 2016.

Der Marler Medienpreis Menschenrechte (m3) wird seit 2001 als Preis der deutschen Sektion von Amnesty International vergeben. Für den zehnten Durchgang sichteten die mit Mitgliedern der Menschenrechtsorganisation besetzten Jurys rund 100 TV-Beiträge von 15 Sendern. Die Preisverleihung fand am 14. Oktober in Marl statt.

OTS: ARD Radio & TV newsroom: http://www.presseportal.de/nr/29876 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_29876.rss2

Pressekontakt: Steffen Grimberg ARD-Sprecher Tel.: 0341/300-6431 E-Mail: steffen.grimberg@mdr.de

© 2017 news aktuell

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-10/41959666-ard-vorsitzende-karola-wille-gratuliert-preistraegern-des-10-medienpreises-menschenrechte-von-amnesty-international-007.htm

CCC Filmkunst, MZ-Film und ZDF Enterprises entwickeln gemeinsam Thriller-Serie „Final Cut“

Neuartige High End-Serie basiert auf Buchvorlagen des Bestsellerautors Veit Etzold

Die Entwicklung von FINAL CUT wurde  im September 2017 vom Medienboard Berlin-Brandenburg in der Kategorie Serielle Formate gefördert.

Mainz, 18. September 2017

CCC Filmkunst, MZ-Film und ZDF Enterprises geben die gemeinsame Entwicklung der Thriller-Serie „Final Cut“ auf der Grundlage der gleichnamigen Bestseller-Reihe von Dr. Veit Etzold bekannt. Die Einigung sieht zunächst eine Pilotfolge vor und die Outlines für die weiteren fünf Folgen. Produzenten von „Final Cut“ sind Dr. Alice Brauner (CCC Filmkunst GmbH) Michael Zechbauer (MZ-Film GmbH). Verantwortlicher Autor und späterer Regisseur der Serie ist der vielfach national und international ausgezeichnete Uwe Janson. Die Kamera verantwortet Dominik Berg. Die Hauptrollen sollen mit Carolina Vera (Rolle: Clara Vidalis), Ken Duken (Rolle: Macdeath), Pasquale Aleardi (Rolle: Valbaux) und Dietrich Hollinderbäumer (Rolle: Weinstein) hochkarätig besetzt werden.

Top-Autor Dr. Veit Etzold ist mit seinen Büchern rund um die Hauptkommissarin Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Kaum ein deutscher Thriller-Autor beherrscht die Klaviatur harter, realistischer Spannung so wie er. In „Final Cut“ agiert ein Killer wie ein Computervirus: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler  stets  auf  die  falsche  Fährte.  Und  erst  allmählich  begreift  die  Kommissarin,  dass der  Namenlose  sein  grausames  Spiel  nicht  mit  der  Polizei  spielen  will,  sondern  nur  mit  einem  Menschen:  mit  ihr,  Clara  Vidalis.  Während  die  Ermittler  noch  verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.

Dr. Alice Brauner, Geschäftsführerin der CCC Filmkunst GmbH:  „Seit Jahren beschäftigen sich ZDF Enterprises und wir intensiv mit der Umsetzung dieser brillant konzipierten, vielschichtigen Thriller-Reihe von Bestsellerautor Veit Etzold um die seelisch gebrochene Pathopsychologin Clara Vidalis. Hier werden die tiefsten menschlichen Abgründe in einer fesselnden und realistischen Art und Weise dargestellt, der sich keiner entziehen kann. Das ist nichts für schwache Nerven! Dieses schonungslose Kopfkino möchten wir nun gemeinsam visualisieren. Wir danken ZDF Enterprises sehr für die Risikobereitschaft und den Mut, diesen spannenden Weg mit uns zu gehen.”

“Nur selten hat man die Möglichkeit auf einer so brillanten Basis aufzubauen, wie sie die Romanvorlage von Dr. Veit Etzold bietet. Wir werden alles dafür tun, die filmische Umsetzung so zu realisieren, dass diese, was Qualität und Production Value betrifft, auch international erfolgreich bestehen kann.“ ergänzt Michael Zechbauer, Geschäftsführer der MZ-Film GmbH.

„Die gemeinsame Entwicklung dieser Serie  mit diesem renommierten Team von Produzenten, Autoren und Schauspielern ist äußerst spannend“, so Dr. Alexander Coridaß, Geschäftsführer Strategie und Unternehmensentwicklung / Sprecher der Geschäftsführung von ZDF Enterprises. „Die Buchvorlage ist so außergewöhnlich, dass man damit tatsächlich eine neuartige High End-Serie schaffen kann. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit und auf eine zweifelsohne grandiose Umsetzung.“

Kontakt ZDF Enterprises
Christine Denilauler (Bereichsleiterin Marketing und Unternehmenskommunikation), ZDF Enterprises GmbH, Erich-Dombrowski-Str. 1, D-55127 Mainz, Tel.: +49 6131-9911130, Fax: +49 6131-9912130, E-Mail: christine.denilauler@zdf-enterprises.de, www.zdf-enterprises.de.

 

 

 

 

Ehrenpreis an Artur Brauner von der Interfimakademie

Ehrenpreis für Artur Brauner
Mit dem Ehrenpreis der Interfilm-Akademie für sein Lebenswerk wurde der Produzent, Grenzgänger
und Brückenbauer Artur Brauner ausgezeichnet. Seine Tochter Dr. Alice Brauner, hat den Preis entgegenommen.
Die feierliche Preisverleihung fand am Samstag, 1. Juli 2017, um 13.00 Uhr im Gasteig
statt und wurde musikalisch umrahmt von Catarina Wendtlandt (Deutschland) am Cello, Famadi
Sako (Guinea) an der Djembe und Sören Grigat (Deutschland) am Balafon.

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Stuttgarter Zeitung

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ROMY für Hannelore Elsner, die das Publikum mit ihrer Rolle in der Tragikomödie “Auf das Leben!” überzeugte

Quelle: Blickpunkt:Film

Romy für Frau Müller und Herrn Schweiger

Die Romy-Gewinner 2015 (Bild: ORF/Roman Zach-Kiesling)

Die Romy-Gewinner 2015 (Bild: ORF/Roman Zach-Kiesling)

Die 26. Vergabe des österreichischen Film- und TV-Preises Romy förderte am Wochenende viele deutsche Sieger zutage. Größter Abräumer war der Kino-Überhit “Honig im Kopf” . Til Schweiger, der nur per Video zugeschaltet war, erhielt die Akademiepreise als bester Kinoregisseur und bester Kinoproduzent. Außerdem kürte das Publikum Dieter Hallervorden als besten Filmschauspieler. Mit seiner Bemerkung, er bringe die Romy “heim ins Reich” provozierte der Berliner Komödiant indes mehr Kopfschütteln als Empörung.

Geschlagen geben musste sich “Honig im Kopf” jedoch bei der Kür des besten Kinofilms. Hier fiel das Votum der Akademie (bestehend aus allen bisherigen Romy-Gewinnern) auf “Frau Müller muss weg!” , der Preis ging an die Produzenten Tom Spieß von Little Shark und Oliver Berben von Constantin. Als Pendant im Fernsehen kristallisierte sich der Deutsche-Fernsehpreis-Gewinner “Männertreu” vom Hessischen Rundfunk und Regisseurin Hermine Huntgeburth heraus. Stark vertreten war auch der “Tatort”. Thomas Roth wurde für die ORF-Folge “Deckname Kidon” als bester TV-Regisseur ausgezeichnet, die Ermittler Nora Tschirner (MDR/Weimar) und Axel Prahl (WDR/Münster) als beliebteste Serien/Reihen-Schauspieler.

Komplettiert wurden die Darstellerpreise mit der Auszeichnung für Hannelore Elsner, die das Publikum mit ihrer Rolle in der Tragikomödie “Auf das Leben!”  überzeugte.

Die Platin-Romy für ihr Lebenswerk erhielten die Wiener Produzentenlegende Karl Spiehs und das vielfältige Künstler-Unikat André Heller.

Weitere Akademieauszeichnungen gingen u.a. an:

 

Quelle: Blickpunkt:Film

AUF DAS LEBEN! Kritik von epd

Hannelore Elsner spielt in Uwe Jansons Film eine kriegstraumatisierte Jüdin, die auf einen von Max Riemelt verkörperten unheilbar kranken jungen Mann trifft. Gemeinsam findet das ungleiche Paar einen neuen Weg ins Leben

Das Leben ist zu Ende, wenn sie dich aus der Wohnung tragen. So zumindest denkt Ruth (Hannelore Elsner), die, ohne große Reichtümer zu erzielen, in einer kleinen Werkstatt Saiteninstrumente repariert. Ein Beruf, den sie von ihrem Vater geerbt hat. Eigentlich aber, in einem jungen und noch hoffnungsfrohen Leben, war sie Cabaret-Sängerin und sang jiddische Lieder über Liebe, Schmerz und Vergänglichkeit. Bis sie bei einem Konzert auf den Mann traf, den sie für den Tod ihrer Eltern in Auschwitz verantwortlich machte. Seine Reue sah sie als Heuchelei und erstach ihn.

Nach acht Jahren Gefängnis war sie eine andere Frau. Die Ereignisse ihrer Kindheit, als sie die Mutter mit dem Satz »Du sollst leben« vom Deportations-LKW warf, suchen sie immer noch heim. Dazu kommt die Erkenntnis, dass ein Leben als Jüdin nach dem Krieg, zumal im Land der Täter, keinen rosaroten Rand hat. Tiefer Schlaf ist ihr Feind, weswegen sich in ihrer Wohnung auch kein Bett befindet. Ein bequemer Sessel reicht. Jonas (Max Riemelt), Gelegenheitsmöbelpacker, ist eher eine Zufallsbekanntschaft. Als sie aus Werkstatt und Wohnung vertrieben wird, will sie ihrem Leben ein Ende setzen. Das kann Jonas, selbst MS-krank und verzweifelt, gerade noch verhindern. Als sein Auto, das ihm auch als Wohnung dient, gestohlen wird, zieht er kurzerhand zu ihr in ihre hässliche Sozialwohnung.

Uwe Jansons Film ist weit entfernt vom Stereotyp. Die HAROLD UND MAUDE-Thematik, junger Mann und alte Frau, wird sanft und untertourig ausgespielt, viel mehr Wert legt der Film auf spitze Dialoge, scharfe Kritik an der Ignoranz der Mitmenschen und die Möglichkeit der Rettung. Auf das Leben! ist kein banaler Toast, hier wird der Satz mit Inhalt gefüllt.

Produzentin Alice Brauner ist die Tochter des Filmproduzenten Artur Brauner und führt hier das große Thema ihres Vaters mit familiärer Hilfe fort. Ihre Cousine Sharon Brauner spielt die junge Ruth vor allem in den Gesangsszenen der Rückblenden großartig. Die Traumata des Faschismus, so die Aussage des Films, sind keine Relikte einer längst vergangenen Zeit. Wenn Hannelore Elsner das Wort Jude in die Welt brüllt, laut und immer wieder, dann reicht das, um Gänsehaut zu verursachen. Im Zusammenspiel mit Max Riemelt aber bleibt der Film radikal gegenwärtig, so dass eine einfache Kategorisierung schwerfällt. Janson erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, voller Sanftheit und Verständnis.

Doch fehlt dem Film bei aller strukturierten Verbindlichkeit eine erzählerische Tiefe. Jonas’ verlorene Liebe und seine Krankheit reichen im Gegensatz zum gesellschaftlichen Trauma Ruths nicht, dieses an Gewicht auszugleichen. Dadurch verliert der Film etwas an Balance und droht, in Allgemeinplätze abzurutschen. Es ist dem Ensemble zu verdanken, dass er am Schluss doch noch Bestand hat.

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