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DFF-Deutsches Filminstitut und Filmmuseum: CARTE BLANCHE: Artur Brauner. Zu Gast am Samstag, 19. Oktober 2019: Alice Brauner

Artur Brauner ist ein herausragender Filmproduzent der deutschen Nachkriegs-Filmgeschichte: 1946 gründetet er in Berlin die Central Cinema Company, kurz CCC Film, mit der er einige der größten Kinoerfolge der Nachkriegszeit produzierte. In seinen Filmstudios in Spandau-Haselhorst entstanden Publikumslieblinge wie einige Filme der Edgar-Wallace-Reihe oder der Karl-May-Filme. Darüber hinaus waren es vor allem seine von persönlichen Erfahrungen geprägten Aufarbeitungen der deutsch-jüdischen Geschichte, die ihm auch international Anerkennung brachten. Sein Werk wurde unter anderem mit zwei Golden-Globes und einem Oscar ausgezeichnet.

Im Juli 2019 starb Artur Brauner im Alter von 100 Jahren-das DFF ehrt den langjährigen Freund mit einer Carte-Blanche-Filmreihe, die dieser noch zu Lebzeiten zusammengestellt hatte. Ergänzt wird die persönliche Auswahl Brauners durch Filme seines Schaffens, die seine Tochter Alice Brauner (heute Geschäftsführerin der CCC) ausgewählt hat und am Samstag, 19. Oktober, im Gespräch mit Urs Spörri (DFF) vorstellen wird.

DFF Programm Oktober 2019

https://www.dff.film/wp-content/uploads/2019/09/20190917-Programmheft-Oktober.pdf

 

 

DFF-Deutsches Filminstitut und Filmmuseum: CARTE BLANCHE: Artur Brauner. Zu Gast am Samstag, 19. Oktober 2019: Alice Brauner2019-09-27T14:21:25+01:00

CRESCENDO #makemusicnotwar Eröffnungsfilm beim Jüdischen Filmfest Berlin Brandenburg – Noch eine Auszeichnung!

Mazel Tov ! Noch eine Auszeichnung! verkündete die Festivalleiterin Nicola Galliner.

Berlin/Potsdam, 18. September 2019. Die Preisträger*innen der im Rahmen des gestern zu Ende gegangenen Jüdischen Filmfestivals Berlin & Brandenburg (JFBB) vergebenen Gershon-Klein-Filmpreise stehen fest:

CRESCENDO #Makemusicnotwar wird mit der „Empfehlung für den besten deutschen Film mit jüdischer Thematik“ (2.000 Euro) ausgezeichnet.

Das Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg eröffnete am Sonntag, den 8. September im Potsdamer Hans Otto Theater mit CRESCENDO #makemusicnotwar.

Wir sind sehr dankbar für den langen Applaus, meinte die Produzentin Dr. Alice Brauner.

https://www.pnn.de/kultur/eroeffnung-juedisches-filmfestival-berlin-brandenburg-ein-zeichen-fuer-offenheit-und-zusammenhalt/24996772.html

CRESCENDO #makemusicnotwar Eröffnungsfilm beim Jüdischen Filmfest Berlin Brandenburg – Noch eine Auszeichnung!2019-09-18T12:09:03+01:00

“JÜDISCH IN EUROPA” – ARTE am Dienstag, den 03.09.19 um 22:45 Uhr, Wiederholung am Mittwoch, den 18.09.19 um 10:35 Uhr

Mehr Information zum Film

Wie leben Juden in Europa? Welche Geschichten erzählen sie? Wie leben sie Tradition und Moderne? Und wie gehen sie mit Ausgrenzung und Bedrohung um? “Es gibt einen jüdischen Alltag in Europa, der selten gezeigt werden kann. Debatten über Politik, Nahost und Antisemitismus überlagern das vielfältige jüdische Leben. Daher war es wichtig, dass wir dieses einfach mal einfangen können, indem wir spontan hingehen und schauen, was läuft.” Mit diesem Anspruch haben sich der Schweizer Publizist Yves Kugelmann und die deutsche Filmproduzentin Alice Brauner auf eine Reise durch Europa begeben. Der erste Teil des Doku-Zweiteilers führt Brauner und Kugelmann nach Marseille, Straßburg, Frankfurt und Berlin. Mit Harold Weill, dem Großrabbiner von Straßburg, sprechen die beiden über das Leben im jüdischen Viertel. Fühlen er und seine Gemeinde sich bedroht? Alon Meyer, Vorsitzender des TuS Makkabi Frankfurt sowie Präsident des jüdischen Sport-Dachverbands Makkabi Deutschland, erklärt in Frankfurt, welchen Anfeindungen seine Mannschaft abseits des Fußballfelds ausgesetzt ist. In Berlin treffen Alice Brauner und Yves Kugelmann danach die Dramaturgin und Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann. “Jüdisch in Europa” ist eine facettenreiche Reportagereise voller neuer Blickwinkel.

Gezeigt, am Dienstag den 03.09.19 bei ARTE.

Wiederholung am Mittwoch, den 18.09.19 um 10:35 Uhr

Arte zeigt TV-Doku “Jüdisch in Europa”

31.08.2019, 12:00 Uhr, rs/dpa

Die deutsche Filmproduzentin Alice Brauner und der Schweizer Zeitungsverleger Yves Kugelmann wollten es wissen. Wie sieht derzeit das jüdische Leben in Europa aus, ungeachtet von Anschlägen, Bewachung durch schwer bewaffnete Polizisten und die langen Schatten der Schoah, die auch nachgeborene Generationen treffen? Die Reise führt quer Reise durch Europa, von Tanger nach Marseille, vor Straßburg nach Frankfurt und Berlin, von Warschau nach Budapest bis zum einstigen Ghetto von Venedig. Zu sehen ist das in der Arte-Dokumentation “Jüdisch in Europa”, die am Dienstag ab 22.45 Uhr in zwei Teilen ausgestrahlt wird.

Überraschungen gab es auch für die beiden reflektierenden und kommentierenden Reisenden, die in der Dokumentation unter der Regie von Christoph Weinert auch für jüdische Innensicht stehen. Doch was heißt überhaupt, jüdisch zu sein? Die Gesprächspartner von Brauner und Kugelmann sind zwar zu einem großen Teil religiös, doch säkulares Judentum ist ebenso vertreten wie sich einfach kulturell jüdisch zu fühlen.

Vor allem aber trotzten die Rabbiner und Künstler, Kantoren und Gastronomen ganz selbstverständlich allen antisemitischen Anfechtungen, sie könnten nicht Teil ihrer jeweiligen Länder und ihrer Kulturen sein. Im Gegenteil: Sowohl in der Vielvölkerstadt Marseille wie auch in Straßburg fanden Brauner und Kugelmann blühende jüdische Gemeinden vor, die ein Zusammenleben in ganz überwiegend harmonischer Toleranz mit ihren nichtjüdischen Mitbürgern betonten. Nur gelegentlich wurde eingeräumt, es gebe natürlich auch Stadtteile, in denen Kippa oder Davidstern-Anhänger lieber verborgen blieben.

Auch in Ungarn schien sich der politische Rechtsruck und wieder aufflammende Nationalismus nicht auf das Selbstbewusstsein und die Selbstverständlichkeit der jüdischen Gemeinde auszuwirken. Die vielen jungen, aktiven Familien der Gemeinde zeigten: Hier wächst etwas. Auch die kürzlich verstorbene Philosophin Agnes Heller gab sich bei aller Kritik an der Politik von Viktor Orbán optimistisch, was die Zukunft jüdischen Lebens in Ungarn betrifft.

“Irgendwie mehr mitten im Leben und in der Gegenwart” seien die jüdisch-europäischen Nachbarn, resümierte Brauner am Ende der Reise. Vielleicht war das der größte Unterschied zwischen “Jüdisch in Europa” und Jüdischsein in Deutschland, wo die Erinnerung an den Nationalsozialismus, Verfolgung, Deportationen und Holocaust auch die Gegenwart nach wie vor besonders prägt.

“JÜDISCH IN EUROPA” – ARTE am Dienstag, den 03.09.19 um 22:45 Uhr, Wiederholung am Mittwoch, den 18.09.19 um 10:35 Uhr2019-09-04T11:06:13+01:00

Publikumspreis!!! für “CRESCENDO #makemusicnotwar. Großer Erfolg auf dem Festival des deutsches Films in Ludwigshafen

Den (30.000 Euro) dotierten Publikumspreis „Rheingold“ konnte die Produzentin Alice Brauner „Crescendo #makemusicnotwar“ entgegennehmen. „Sie haben uns zu Tränen gerührt, wir haben wirklich geweint auf der Bühne“, schwärmte Alice Brauner von den Publikumsreaktionen auf der Parkinsel: „Ich werde diesen Preis zum Anlass nehmen, auch weiterhin gesellschaftliche und politisch relevante Filme zu machen, auch gegen den Strom.“

Auf dem Festival des deutschen Films in Ludwigshafen am 01. September 2019 feierte “Crescendo#makemusicnotwar einen riesigen Erfolg. 1200 Zuschauer klatschten begeistert und frenetisch minutenlang mit Standin Ovations.

Weitere Vorstellungen:

02.September 2019 um 19:45 Uhr

03. September 2019 um 16:30 Uhr

07. September 2019 um 21:00 Uhr

https://www.festival-des-deutschen-films.de/filme/crescendo/

Weitere Vorführungen:

13. Internationales Fünf Seen Filmfestival in Bayern:

05.September 2019 um 20:00 Uhr Wessling

06.September 2019 um 20:00 Uhr  Schlossberghalle Starnberg 1

07.September 2019 um 20:00 Uhr Seefeld

08. September 2019 um 15:00 Uhr Gauting

http://www.fsff.de/home/cm/fff-current-n-filmarchiv/index.9868.html

25. Jüdisches Filmfestval Berlin-Brandenburg:

Eröffnungsfilm am 08. September 2019 um 19:00 Uhr Hans Otto Theater, Potsdam

https://www.jfbb.de/film/crescendo-makemusicnotwar

17. Jüdisches Film Festival Warschau:

Eröffnungsfilm am 18. November 2019 um 19:30 Uhr

https://wjff.pl/en/festival/

 

Publikumspreis!!! für “CRESCENDO #makemusicnotwar. Großer Erfolg auf dem Festival des deutsches Films in Ludwigshafen2019-09-10T11:47:57+01:00

Heute hätte ARTUR BRAUNER seinen 101. Geburtstag gefeiert. Eine wundervolle, persönliche Hommage von seiner Enkelin Laura

Mein liebster Opa,

Spätestens heute wäre wieder einer Deiner obligatorischen gesichtzerquetschenden Küsse auf die Wange fällig, sobald ich Dein Haus betreten hätte, um Dir zu Deinem 101. Geburtstag zu gratulieren. Es hätte auf Deiner herrlichen Terrasse ein Buffet mit Deinen Lieblingsspeisen gegeben, wozu Focaccia mit Knoblauch, Hering mit Zwiebel, Omas Eiersalat, geräucherter Lachs und Napoleonschnitte zählen. Es hätte Deinen geliebten Baileys gegeben. Und Russische Musik und Dein “Sing, Sing, Sing” in der Jazz-Coverversion von Benny Goodman. Die pure Lust am Leben!

In diesem Sinne Opa, HAPPY BIRTHDAY!

Aber aus Geburtstagen hast Du Dir nicht so viel gemacht; weil man das Älterwerden feiert und es am Ende sowieso nur eine Zahl ist. Das Konzept “Rente” war Dir ferner als fern und Du pflegtest zu sagen “Es muss schrecklich sein, ohne Aufgabe im Leben”. Wie Recht Du doch hast. Kein Mensch auf dieser Welt kann (mir) besseres Beispiel hierfür sein als Du.

Dein Fleiß und Dein Tatendrang waren beispiellos. Nicht selten haben wir in der Koenigsallee gearbeitet, sind dann gemeinsam zu einer großen Veranstaltung gefahren, um auf dem Rückweg nochmal im Büro Halt zu machen und dann um 3:00 Uhr morgens ein wichtiges Fax abzuschicken. Von Deiner Schlagfertigkeit ganz zu schweigen. Du hattest immer eine Antwort parat, wenn es darauf ankam. Dein Charme und Humor waren so galant, dass Dir niemand widerstehen konnte. Jede Kellnerin wollte die Rechnung am Ende selbst bezahlen. Und jedes unserer Familienessen wurde mit mindestens drei Deiner gesammelten Witze belustigt – auch, wenn wir sie schon 50 Mal gehört haben. Bei Verhandlungen hast Du Dein Gegenüber so raffiniert, unauffällig und genau analysiert wie beim Schach und Poker und kamst so zu Deinem Gewinn. Herausragend waren Deine Lebenslust und Deine stetig gute Laune. Jede Einladung musste angenommen werden und Du musstest – am besten mit Oma – überall dabei sein. Alles war wichtig und gut und konnte nur besser werden. Nie hörte ich Dich fluchen; Es gab schier keine Schimpfworte bei Dir. Und dass Du jedem Menschen Respekt gezollt hast und ihm freundlich gegenüber getreten bist, zeichnet Dich besonders aus – vor allem Deiner Vergangenheit wegen, die Du immer unvergessen machen wolltest. Ganz gleich, ob Du aus Buxtehude um Autogrammkarten per Post gebeten wurdest, ob Du nachts schnell noch am Adenauerplatz die Zeitung von Morgen gekauft hast, die Kulturministerin gesprochen hast oder von Wildfremden beim Käsekuchen im Wiener Café unterbrochen wurdest – Du hast keine Unterschiede gemacht. Weiteres Kennzeichen Deines Charakters ist Dein Sinn für Gerechtigkeit. Wenn Dir etwas wichtig war, dann hast Du dafür gekämpft, ohne Wenn und Aber. Als Dich einmal jemand gefragt hat, was denn das wichtigste im Leben sei, so hast Du zur Antwort gegeben: „Das Wichtige von dem Unwichtigen zu unterscheiden”. Exzeptionell war Deine Liebe zu Oma, die jede Sekunde spürbar war. Sie war Deine geliebte Ex-Verlobte (wie Du sie immer so schön vorgestellt hast), die Du mit Stolz an Deiner Seite wusstest. Sie war Deine Beraterin, ohne die Du sicherlich den ein oder anderen Fehler begangen hättest. Sie war Deine Seelenverwandte, mit der Du 71 Jahre Deines Lebens geteilt hast; Ihr zwei habt Euch unendlich geschätzt. Fast so sehr wie Oma, hast Du die Musik geliebt. Wenn Du kein Filmproduzent geworden wärest, dann sicherlich Komponist, denn Dein Sinn hierfür war einmalig. Du hast die wildesten Kompositionen genossen – ganz besonders “In a Persian Market” von Albert Ketelbey – und hast Dich immer von ihnen begleiten lassen oder uns mit Deinem Gesang beschert.

Es mag zwar illusorisch klingen, aber Opa, Du bist genial. Einmalig. Wirklich. Was Du geschaffen hast und was Du alles konntest ist kaum zu glauben.

Mir wurde ein höchst besonderes Geschenk zuteil. Schon früh haben Oma und Du mich als regelmäßigen Gast in der Koenigsallee begrüßt, sodass aus Gast gefühlt eher ein neues, fünftes Kind wurde. Jeden Moment mit Euch durfte ich genießen, jedes Wort aufsaugen und so eine besonders enge Bindung zu Euch beiden aufbauen, die mir in jeder Lebenssituation geholfen hat und hilft.

Ich weiß, dass wir zwei etwas ganz Einzigartiges teilen, Opa. Nicht jedem war es vergönnt von Deinen griechischen Pistazien zu naschen, Dein Besteck zu benutzen, von Dir um Rat gefragt zu werden, Deine besonderen Pralinen mit Dir zu teilen oder Dich bei wichtigen Einladungen begleiten zu dürfen.

Ich kann Dir nicht sagen wie glücklich, ehrfürchtig, dankbar, stolz, geehrt, nobel und gesegnet ich mich fühle, Deine Enkelin zu sein. Du bist mein eindrucksvollster Lehrer, meine tägliche Inspiration, mein weiser Mentor und mein (mich) bedingungslos liebender Opa. Es ist nicht in Worte zu fassen was Du mir in den fast 30 Jahren an Geistigem und Emotionalem geschenkt hast; es ist so kostbar wie keine Juwelen dieser Welt.

Danke, Opa. Danke für das Leben, das mir schlussendlich durch Dein Überleben vergönnt war. Danke für die Momente in der Koenigsallee. Danke für die Umarmungen. Danke dafür, dass Du mir immer zugehört hast. Danke für Deine Unterstützung. Danke für Dein Vertrauen. Danke für Deine Ratschläge. Danke für jedes Deiner Worte. Danke für Deine Liebe. Danke, dass ich bei und mit Dir sein durfte und von Dir lernen durfte.

Ich habe mehr bekommen, als sich ein Mensch nur wünschen kann.

Opa, ich weiß, dass Du nicht sterben wolltest – Du warst das pure Leben! Du hast Deinen Geburtstag vorbereitet, Veranstaltungseinladungen sortiert, täglich die Zeitung gelesen und Deinen Dir so wichtigen “letzten Film” geplant, den Du unbedingt machen wolltest: „Der Mann, der Hitler besiegte”. Falls es Dich ein wenig beruhigt: Dieser Film wird gemacht – Für Dich.

Ich nehme Abschied von meinem wirklich genialen und einzigartigen Großvater, mit den eindrucksvollsten Augen und dem größten Herz; der wichtigste Mann in meinem Leben.

Dich gibt’s nur einmal.

Ich liebe Dich und vermisse Dich. Du bist für immer in meinem Herzen. Du bist unsterblich.

Deine Laura

https://www.bild.de/bild-plus/unterhaltung/leute/leute/artur-brauner-enkelin-laura-schreibt-ruehrenden-brief-63650094,view=conversionToLogin.bild.html

 

Heute hätte ARTUR BRAUNER seinen 101. Geburtstag gefeiert. Eine wundervolle, persönliche Hommage von seiner Enkelin Laura2019-08-02T10:00:47+01:00

Ganz Berlin verabschiedete sich vom letzten Tycoon

Ihn gab es nur einmal!

Mehrere hundert Menschen, darunter Familie, Freunde und viele Weggefährten verabschiedeten sich am Mittwoch, den 10. Juli von Deutschlands größtem Filmproduzenten.

Wir alle, die Familie und das Team der CCC Filmkunst, sind in tiefer Trauer und werden Artur und Maria Brauner niemals vergessen.

Ganz Berlin verabschiedete sich vom letzten Tycoon2019-07-15T11:13:10+01:00

Geplanter Zweiteiler über das kontroverse Leben und Wirken des Wernher von Braun

Die MZ-Film (Michael Zechbauer) und CCC-Film (Dr. Alice Brauner) entwickeln gemeinsam mit dem WDR unter der Leitung von Lucia Keuter einen historischen Zweiteiler über den ambivalenten Wissenschaftler Wernher von Braun. Die Vorlage für die kritische Auseinandersetzung mit der Erfolgsgeschichte des jungen und ambitionierten Raketeningenieurs stammt aus der Feder der Bestseller- und Drehbuchautorin Elisabeth Herrmann.

Teil Eins soll den Werdegang von Brauns unter kritischer Berücksichtigungs eines Schulterschlusses mit dem NS-Regime um der Karriere willen, und der 20.000 Zwangsarbeiter beleuchten, die während der Arbeiten an der Wunderwaffe V2 in den thüringischen Stollen zu Tode kamen.

Teil Zwei zeigt den jungen Raketenforscher, nachdem er als maßgeblicher Teil der „Operation Paperclip“ von den Amerikanern nach Fort Bliss/Texas geflogen wurde, um das erworbene Knowhow vor den Sowjets zu retten; und den kometenhaften Aufstieg des damals wohl bekanntesten Wissenschaftlers seiner Zeit, der 1969, dessen Forschung und unermüdliche Arbeit in der erfolgreichen Mondlandung gipfelte.

Ziel des Zweiteilers ist es, über historisch belegte Fakten den Menschen Wernher von Braun in seiner ganzen Kontroversität zu beleuchten, die sich vom hochintelligenten Visionär bis hin zum skrupellosen Karrieristen erstreckt.

Geplanter Zweiteiler über das kontroverse Leben und Wirken des Wernher von Braun2019-05-08T12:05:16+01:00

TV-Ausstrahlung CCC-Koproduktion “DIE ALDI-BRÜDER”: WDR, am Freitag, den 04. Januar 2019 um 20:15 Uhr

Die CCC-Koproduktion “DIE ALDI-BRÜDER” wird am Freitag den, 04.01.2019 um 20:15 Uhr im WDR ausgestrahlt!

Weitere Informationen finden Sie unter  https://programm.ard.de/TV/Programm/Starguide/?sendung=28106930185259

TV-Ausstrahlung CCC-Koproduktion “DIE ALDI-BRÜDER”: WDR, am Freitag, den 04. Januar 2019 um 20:15 Uhr2019-05-08T12:05:49+01:00