Die MZ-Film (Michael Zechbauer) und CCC-Film (Dr. Alice Brauner) entwickeln gemeinsam mit dem WDR unter der Leitung von Lucia Keuter einen historischen Zweiteiler über den ambivalenten Wissenschaftler Wernher von Braun. Die Vorlage für die kritische Auseinandersetzung mit der Erfolgsgeschichte des jungen und ambitionierten Raketeningenieurs stammt aus der Feder der Bestseller- und Drehbuchautorin Elisabeth Herrmann.

Teil Eins soll den Werdegang von Brauns unter kritischer Berücksichtigungs eines Schulterschlusses mit dem NS-Regime um der Karriere willen, und der 20.000 Zwangsarbeiter beleuchten, die während der Arbeiten an der Wunderwaffe V2 in den thüringischen Stollen zu Tode kamen.

Teil Zwei zeigt den jungen Raketenforscher, nachdem er als maßgeblicher Teil der „Operation Paperclip“ von den Amerikanern nach Fort Bliss/Texas geflogen wurde, um das erworbene Knowhow vor den Sowjets zu retten; und den kometenhaften Aufstieg des damals wohl bekanntesten Wissenschaftlers seiner Zeit, der 1969, dessen Forschung und unermüdliche Arbeit in der erfolgreichen Mondlandung gipfelte.

Ziel des Zweiteilers ist es, über historisch belegte Fakten den Menschen Wernher von Braun in seiner ganzen Kontroversität zu beleuchten, die sich vom hochintelligenten Visionär bis hin zum skrupellosen Karrieristen erstreckt.