Die CCC Filmkunst ist die älteste aktive Produktionsfirma Deutschlands, die in über 60 Jahren mehr als 250 Kinofilme produziert hat.

 

Ihr Begründer Artur Brauner gehört zu jenen deutschen Filmproduzenten, die über 60 Jahre deutsche Filmgeschichte mitbestimmt haben. Er steht als Symbol für den deutschen Unterhaltungsfilm der 50er und 60er Jahre und ist nach wie vor zugleich Produzent einiger der wichtigsten westdeutschen Produktionen zur jüngsten deutschen Geschichte.

 

2006 ist seine Tochter, Dr. Alice Brauner, in die Firma eingestiegen. „Der Letzte Zug“ (2006) ist ihr erstes Filmprojekt, an dem sie maßgeblich bei der Fertigstellung beteiligt war. Der Film von Joseph Vilsmaier erhielt das Prädikat „besonders wertvoll“, den Bayerischen Filmpreis für die Regie und lief im Ausland erfolgreich im Kino (z. B. Spanien).

 

Neben der Kinosparte baut Alice Brauner auch die CCC Cinema und Television auf. „Der klassische TV Film ist in den letzten Jahren bei uns etwas vernachlässigt worden. Das will ich mit wenigen aber feinen Produktionen ändern.“ Ihre erste TV-Produktion entwickelte sie für die ARD-Degeto. “So ein Schlamassel” wurde am 29. Januar 2010 erstmalig ausgestrahlt. Erzählt wird die Geschichte einer jüdischen Frau, die sich hoffnungslos in einen deutschen Landschaftsarchitekten verliebt hat. Das Chaos ist vorprogrammiert, denn zwei kulturelle Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, prallen aufeinander. Das Script hat der Münchener Autor Daniel Wolf („Zores“) geschrieben. Der Film lief bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals (u. a. “Hof”, “Jerusalem”und “Warschau”).

 

Außerdem entwickelt sie mit Partnern die Sitcom DESPERATE HOUSEMEN, die als Web-Only-Produktion im Mai on air gehen wird. Drehbeginn: 18. März 2013.

 

Zur Zeit arbeitet die CCC Filmkunst zudem an einem Kinoprojekt mit dem Arbeitstitel „RUTH“, bei dem Uwe Janson Regie führen wird.

 

Einen weiteren bedeutenden Meilenstein in der Modernisierung der CCC Film und Television legen die Brauners mit einer Koproduktion, die einer der beliebtesten Leinwandschurken zurückkehren lässt: DR. MABUSE. Die Entwicklung dauert schon einige Jahre, weil die Produzenten darum bemüht sind, die Qualität der Fritz-Lang-Filme zu halten.

 

Artur Brauner und Dr. Alice Brauner haben die Verfilmungsrechte an der legendären „Dr. Mabuse“-Figur die in den 60er Jahren mit den Verfilmungen um den Super-Verbrecher ein Millionen-Publikum in den Kinos begeisterte an Universum Film veräußert.

 

Die Rat Pack Filmproduktion („Die Welle“, „Hui Buh das Schlossgespenst“, „Neues vom Wixxer“) wird gemeinsam mit der Universum Film (Koproduktionen u.a. „Open Water 2“, „Transsiberian“, „Prinzessin Lillifee“) und CCC Filmkunst das Buch entwickeln und den Film produzieren. Rat Pack-Produzent Christian Becker plant die Verfilmung von „Dr. Mabuse“ als großen und zeitgemäßen Kino-Action-Thriller mit gesellschaftskritischen Anspielungen.

 

1953 verkaufte Norbert Jacques die Rechte an der Figur des Dr. Mabuse an Artur Brauner und die Berliner CCC-Filmgesellschaft. Zwischen 1960 und 1964 entstanden so sechs neue schwarz/weiß-Mabuse-Filme: „Die 1000 Augen des Dr. Mabuse“, bei dem Fritz Lang Regie führte, sowie „Im Stahlnetz des Dr. Mabuse“ (1961), „Das Testament des Dr. Mabuse“ (1962), „Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse“ (1962), „Scotland Yard jagt Dr. Mabuse“ (1963), „Die Todesstrahlen des Dr. Mabuse“ (1964).

 

„Mein Vater Artur Brauner hat mit diesen Filmen Generationen unterhalten“, so Alice Brauner und ergänzt: „Wir freuen uns darauf, diese legendäre Figur gemeinsam mit der Universum Film und der Rat Pack-Filmproduktion modernisiert, originell und unterhaltsam in das neue Jahrtausend zu versetzen.“

Allgemeine Informationen:

60 JAHRE CCC-FILM ARTUR BRAUNER
Kontinuierliches Filmschaffen von 1946 bis heute
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Filmzyklus über die Opfer des Nationalsozialismus
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Artur Brauner: Biographie
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Filmbilder
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CCC Filmkunst / CCC Cinema & Television Logos
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